Werbevideo für Schulen und Bildungsträger: Füll deine Kurse ohne Videodreh

Anmeldungen entscheiden sich oft in wenigen Wochen: Schulstart im September, der Kursbeginn im Januar, Tage der offenen Tür, Zeugnisse und Prüfungsergebnisse. Mit einem animierten Werbevideo stellst du deinen Kurs, den Zeitplan, die Berufsperspektiven und den Preis klar vor, in weniger als 30 Sekunden, auf Facebook, Instagram, YouTube oder deiner Website. Hier findest du fertige Anfragen, Ideen, ein Beispielskript und die Fallen, die du vermeiden solltest.

Prompts, sofort startklar

6 Videoideen für Schulen und Bildungseinrichtungen

01Vor und nach dem Kurs

Zeig mit kinetischer Typografie die Ausgangskenntnisse und die am Ende erworbenen Fähigkeiten, Modul für Modul. Konkret, ohne übertriebene Versprechen.

02Der Anmelde-Countdown

Eine kurze Werbung mit den verbleibenden Plätzen oder der Anmeldefrist für den Kursstart im September oder Januar. Perfekt fürs Retargeting von Leuten, die deine Website besucht haben.

03Ein typischer Tag bei uns

Geh den Stundenplan in Illustrationen durch: Unterricht am Morgen, Praxisworkshop, Gruppenprojekt. Das beantwortet die Frage „Wie läuft das eigentlich ab?“.

04Die 3 Fragen der Eltern

Preis, Betreuung, Berufsaussichten: eine animierte Antwort pro Frage, in beruhigendem Ton. Perfekt für Facebook, wo oft die Eltern entscheiden.

05Testimonial als Zitat

Zeig einen Satz einer ehemaligen Teilnehmerin (mit Erlaubnis) in großer Schrift, mit Vornamen und Kurs. Glaubwürdiger als eine lange Rede.

06Ankündigung des Tags der offenen Tür

Datum, Ort, Führungszeiten und Anmeldelink, in 9:16 für Stories. Poste es am Vortag und am Morgen selbst noch einmal.

Beispielskript

Bildschirmtext und Voiceover, Szene für Szene. Füg es in ManyMotion ein und passe es an dein Angebot an.

  1. Szene 1

    Den ganzen Tag im Job? Trotzdem Lust, Neues zu lernen?

    🎙️ „Du arbeitest tagsüber, willst aber weiterkommen? Du kannst dich abends weiterbilden.“

  2. Szene 2

    Abendkurse • 18–20 Uhr • 3 Abende pro Woche

    🎙️ „Unsere Kurse laufen von achtzehn bis zwanzig Uhr, an drei Abenden pro Woche.“

  3. Szene 3

    Buchhaltung • Business-Software • Echte Fallstudien

    🎙️ „Auf dem Programm: Buchhaltung, Business-Software und Fallstudien aus echten Unternehmen.“

  4. Szene 4

    Ratenzahlung • Karte / Überweisung

    🎙️ „Du kannst in Raten zahlen, per Karte oder Überweisung.“

  5. Szene 5

    Kursstart im Januar: begrenzte Plätze → Schreib uns auf WhatsApp

    🎙️ „Der Kurs im Januar startet bald. Schreib uns auf WhatsApp und sichere dir deinen Platz.“

Was in Werbevideos für Schulen und Bildungsträger funktioniert

Künftige Teilnehmende (oder ihre Eltern) kaufen bei dir kein Produkt: Sie investieren Zeit und Geld in ihre Zukunft. Deine Werbung muss Zweifel also schnell ausräumen: für wen der Kurs ist, wie lange er dauert, der Zeitplan, die Kosten und was man danach machen kann.

  • Plan deine Kampagnen nach dem Bildungskalender: frühe Bewerbungen im Frühjahr, Schulstart im September, Kursbeginn im Januar, die Zeit vor Prüfungen (Abitur, Matura, Abschlussprüfungen) für Nachhilfe und die Zeugniszeit für Angebote nach der Schule.
  • Setz beim Aufhänger auf die Situation der Person, nicht auf deine Einrichtung: „Du denkst über einen Berufswechsel nach?“, „Dein Kind hängt in Mathe hinterher?“.
  • Mach das Programm sichtbar: Module, Stundenzahl, vor Ort oder online, mit animierten Zahlen, die auch ohne Ton lesbar sind.
  • Wähl das richtige Format: 9:16 für Stories und Reels, die junge Leute erreichen, 1:1 für den Facebook-Feed, in dem Eltern recherchieren, 16:9 für YouTube und die Startseite deiner Website.
  • Nur ein Call-to-Action: Probestunde buchen, Einstufungstest machen, zum Tag der offenen Tür anmelden oder per WhatsApp schreiben.

Fehler, die du vermeiden solltest

  • Einen Job oder ein Gehalt versprechen: „100 % Vermittlungsquote“, „du verdienst X im Monat“. Wenn du eine Bestehens- oder Vermittlungsquote nennst, muss sie echt, datiert und überprüfbar sein.
  • Offiziell klingende Begriffe überstrapazieren: „staatlich anerkannt“, „akkreditiert“, „zertifiziert“, „zugelassen“ oder ein Qualitätssiegel dürfen nur erscheinen, wenn sie für den gezeigten Kurs zutreffen und überprüfbar sind.
  • Eine Förderung als sicher darstellen: Sei vorsichtig mit Hinweisen auf Bildungsgutscheine, BAföG oder Arbeitgeberfinanzierung und deute nicht an, der Kurs sei „kostenlos“, wenn die Förderung von Voraussetzungen abhängt.
  • Preis oder Anmeldegebühren bis zum Schluss verstecken: Das bringt schlecht qualifizierte Anfragen und erzeugt Misstrauen.
  • Dein ganzes Kursangebot in einer Werbung aufzählen: ein Video, ein Kurs, eine Zielgruppe.
  • Untertitel und Text im Bild vergessen: Viele schauen ohne Ton.

Häufige Fragen

Wie lang sollte ein Werbevideo für eine Schule oder einen Bildungsträger sein?

+

Zwischen 15 und 30 Sekunden für Stories, Reels und Facebook-Ads: genug für den Aufhänger, das Kursformat und den Call-to-Action. Halte eine längere Version von etwa einer Minute für YouTube oder deine Startseite bereit, wo Eltern und künftige Teilnehmende sich Zeit zum Vergleichen nehmen.

Wann sollte ich meine Werbung starten, um einen Kurs zu füllen?

+

Fang mehrere Wochen vor Kursbeginn an und erhöhe die Intensität, je näher die Anmeldefrist oder der Tag der offenen Tür rückt. Für Nachhilfe zielst du auf die Zeit vor Prüfungen und Schulferien; für Angebote nach der Schule auf das Frühjahr und die Zeugniszeit.

Sollte ich die Lehrkräfte oder die Räumlichkeiten zeigen?

+

Das ist kein Muss: Ein animiertes Video mit Programm, Zeitplan und Zitaten ehemaliger Teilnehmender überzeugt oft schon. Wenn du gute Fotos deiner Räume oder deines Teams hast, kannst du sie in die Animation hochladen, um Vertrauen aufzubauen.

Woran erkenne ich, ob meine Werbung Anmeldungen bringt?

+

Verfolge konkrete Aktionen statt Aufrufen: WhatsApp-Anfragen, Anmeldungen zum Tag der offenen Tür, gebuchte Einstufungstests, Anrufe. Frag außerdem neue Teilnehmende immer, wie sie von dir erfahren haben, und teste zwei Aufhänger gegeneinander, um den besten zu behalten.

Weitere Formate für Schulen und Bildungseinrichtungen

Für andere Branchen